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Anders als geplant – wie ich mir trotzdem einen schönen August mache

Mit Corona im Bett statt in der Oper

Eigentlich wollte ich gerade Koffer packen, es war geplant für ein paar Tage nach Wien zu fahren. Wir hatte Karten für Nabucco im Steinbruch in St. Margarethen, eine Einladung zu einer Party und ein Date mit einer lieben Instagramfreundin, dann noch einen wichtigen Geschäftstermin. Aber es ging mir ganz plötzlich gar nicht gut, ich war vollkommen fertig.

Also hab ich gleich einen Test gemacht und so schnell konnte ich gar nicht schauen, hat sich der zweite Strich gezeigt. Echt jetzt, hab ich doch tatsächlich gedacht, dass es mich nicht erwischt! Ein paar Stunden war ich noch halbwegs fit um alles abzusagen, dann bekam ich rasch hohes Fieber! Kurz gesagt, ein paar Tage hatte ich hintereinander alle möglichen Symptome und von Entschleunigung und Enspannung, wie jemand so schön geschrieben hat, habe ich rein gar nichts mitbekommen. Wie dankbar ich war, als es mir nach einigen Tagen im Bett wieder besser ging, und ich mein Krankenlager teilweise in den Garten verlegen konnte. Einzig der Husten hält sich leider immer noch ziemlich hartnäckig.

Die Karten für die Oper konnten wir zum Glück verschenken und den wichtigen Geschäftstermin haben wir inzwischen schon erledigt, die Party fand natürlich ohne uns statt und das Treffen mit der Instgramfreundin muss unbedingt bald nachgeholt werden.

Nach zehn Tagen Quarantäne hatte ich richtige Lust auf etwas Bewegung, ganz topfit war ich noch nicht, aber die ca. 5 km lange Runde um den Hintersee war gerade richtig um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Es war einfach nur schön, ich glaub wir müssen öfter frühmorgens starten.

Rundweg um den Hintersee

Der Rundweg um den Hintersee bei Faistenau gehört das ganze Jahr über zu meinen liebsten Spaziergängen. Am Sonntag um 8 Uhr morgens ist es noch angenehm kühl und es ist auch noch fast niemand unterwegs, nur ein paar sportliche Läufer und Hundebesitzer. Der Schotterweg ist flach und den ersten schönen Ausblick auf den See hat man auf der Holzbrücke, bevor der Weg ganz nah am Ufer entlang auf der bewaldeten Seite des Sees startet. Jetzt im Sommer lädt der See natürlich auch zum Baden ein, es ist rund um den See erlaubt, auch wenn das Wasser eher frisch ist.

Mit der Bewegung kam auch der Appetit zurück, ich habe mich ein bisschen durch meine Rezeptsammlung gewühlt, und irgendwas mit Zucchini gesucht, weil die ganze Zeit in der Gemüsebox einige Exemplare geduldig auf mich gewartet haben.

Zucchinikuchen mit Frischkäsetopping und karamellisierten Haselnüssen

Das Rezept stammt von einer früheren Nachbarin, sie ist Kanadierin und hat uns damals, also vor knapp 30 Jahren mit ihren besonders leckeren Kuchen immer wieder überrascht. Ich habe vom ursprünglichen Rezept die Zuckermenge stark reduziert, ist trotzdem noch süß genug.

Zutaten für den Kuchen:

2 Eier
190 ml Öl
140 g Zucker
175 g Mehl
1 Teel. Backpulver
1 Teel. Zimt
3 EL Kakao
220 g geriebene Zucchini
80 g geriebene Haselnüsse

Eier, Öl und Zucker in der Küchenmaschine gut verrühren, das Mehl mit Backpulver, Zimt und Kakao sieben und untermischen, dann die Zucchini und Nüsse untermengen.

Die Masse in eine gefettete Springform füllen und bei 200 Grad Umluft ca. 20 – 30 Minuten backen, Stäbchenprobe machen und wenn notwendig mit Backpapier abdecken. Den Kuchen auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.

Frischkäsetopping:

250 g Frischkäse
50 g Butter
90 g Staubzucker
2 EL Milch

Zucker mit Butter aufschlagen, dann Frischkäse dazugeben und mit etwas Milch verdünnen.

Karamellisierte Haselnüsse:

gehört nicht zum ursprünglichen Rezept, aber ich finde das passt super!

1 kleine Handvoll ganze Haselnüsse in der Pfanne rösten, bis sie duften, dann mit einem Geschirrtuch die Haut abreiben. Inzwischen 50 g Zucker in einem kleinen Topf schmelzen lassen, die Nüsse dazugeben, kurz umrühren und das Ganze schnell auf ein Backpapier gießen. Auskühlen lassen und in kleine Stücke hacken.

Spätsommerliebe: Unser neuer Duft ARVE – Eau de Parfum – Pètillant

Das Virus hat bei mir einige unangenehme Symptome hervorgerufen, aber Gott sei Dank hatte ich keinen Geruchs- und Geschmacksverlust. Ich liebe Düfte und habe unterschiedliche Parfums im Badezimmer stehen, je nach Stimmung wähle ich dann meinen Duft aus. Gerade jetzt im Spätsommer wähle ich gerne das ARVE Pétillant, dieser holzig-zitrische und leicht sinnlicher Unisexduft passt besonders gut in die Jahreszeit und zu jeder Gelegenheit, egal ob ins Büro oder in die Oper. Wenn es dann merklich kühler wird, kommt sicher wieder vermehrt das ARVE Chaleureux zum Einsatz, warm, würzig und holzig mit Zimt, Lavendel und Feigenblattnoten.

Falls ihr unsere Düfte testen möchtet, könnt ihr euch entweder Duftproben bestellen, oder gleich einen Duft. Es ist kein Risiko das Parfum online zu bestellen, ihr bekommt zu jeder Lieferung eine kostenlose Duftprobe dazu, so könnt ihr vor dem Öffnen der Originalverpackung testen, ob euch der Duft zusagt. Wenn nicht, gibt es eine 30 Tag Rückgabegarantie, natürlich auf den ungeöffneten Duft.

In diesem Blogbeitrag habe ich über die Entstehungsgeschichte unseres Duftes berichtet und hier über unsere Reise ins Reich der Düfte.

Und nicht vergessen: Mit dem Code INASTIL20 bekommt ihr auf alles 10%, egal ob im ARVE oder im ZirbenLüfter® Shop.

Alles Liebe
Regina

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