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Das Hotel Mignon – eine besondere Adresse im Herzen von Meran

Frau beim Frühstück im sonnigen Garten des Hotel Mignon in Meran.

Zwei sommerliche Tage zwischen Südtiroler Lebensfreude, mediterranem Genuss und wohltuender Ruhe

Ja, wir waren wieder einmal in Südtirol – genauer gesagt in Meran. Eine Gegend, die wir sehr lieben.

Im Frühling, wenn die Apfelblüte alles in ein weiß-rosa Blütenmeer verwandelt. Und ganz besonders natürlich im Herbst, wenn die Temperaturen noch mild sind, man zum Törggelen einkehrt und über den Tappeinerweg spaziert – mit Blick auf die bunt gefärbten Hänge und die schöne Stadt.

Und dann erst das Essen. Die Südtiroler können es einfach: herzhafte alpine Bodenständigkeit, verbunden mit der Leichtigkeit der mediterranen Küche. Für die Figur bleibt das vielleicht nicht ganz ohne Folgen, für die Seele ist es aber ein großer Genuss.

Doch auch im Sommer ist Meran wunderschön. Ein Bummel durch die schattigen Laubengänge mit den besonderen Geschäften und Boutiquen – wo ich übrigens fast immer etwas Hübsches finde. An der Promenade entlang der Passer weht selbst an warmen Tagen oft eine angenehme, frische Brise.

Dieses Mal verbrachten wir zwei sommerliche Tage im Hotel Mignon Meran Park & Spa.

Nur wenige Schritte vom lebhaften Zentrum entfernt, spürt man schon beim Eintreten die ruhige Eleganz des Hauses. Der Weg führt zunächst durch das stilvolle Foyer und durch die wunderschöne Bar im neu angebauten Trakt, da öffnet sich schon der Blick in den weitläufigen Park mit alten Bäumen, Palmen, Blumen und üppigem Grün.

Ein richtig überraschender Kontrast zur Stadt, die Geräusche scheinen plötzlich weit entfernt, die Luft fühlt sich ein wenig kühler an und unwillkürlich wird auch der eigene Schritt langsamer.

Mitten in Meran eröffnet sich hier eine ganz eigene, stille Welt.

Ankommen und sofort willkommen sein

Wir wurden sehr herzlich empfangen. Schon beim Betreten des Hotels fiel mir ein außergewöhnlich schöner Luster ins Auge. Im Gespräch erfuhr ich, dass er von der Ausnahmearchitektin Zaha Hadid entworfen wurde und zu ihren letzten Arbeiten zählen soll. Leider war ich so sehr ins Gespräch vertieft, dass ich tatsächlich kein Foto davon gemacht habe – was mir sonst eher selten passiert.

Bei einem Willkommensgetränk auf der Terrasse konnten wir erst einmal in Ruhe ankommen, während unser Auto in die Garage gebracht wurde und sich das Gepäck bereits auf den Weg in unser Zimmer machte. Ein Service, an den man sich gewöhnen könnte.

Mit dem Panoramalift ging es anschließend in den dritten Stock hinauf.

Ein Zimmer mit Blick ins Grüne

Unser Zimmer war ausgesprochen großzügig und mit edlen Materialien ausgestattet. Besonders schön auch die große Terrasse mit ihrem wunderbaren Blick in den mediterranen Garten.

Ich habe herrlich geschlafen – und am nächsten Morgen konnten wir uns nach dem Frühstück beinahe nicht entscheiden, ob wir einfach auf unserer eigenen Terrasse bleiben oder uns doch einen Platz im Garten suchen sollten.

Natürlich hielt es mich nicht lange im Zimmer. Ich machte mich auf Entdeckungstour und fand dabei viele herrliche Plätze zum Lesen, Entspannen und Nichtstun.

So viele Lieblingsplätze – und viel Raum zum Nichtstun

Bei meiner Entdeckungstour wurde mir schnell klar, dass der mediterrane Garten tatsächlich das Herzstück des Hotel Mignon ist. Zwischen alten Bäumen und Palmen findet man immer wieder neue Plätze, an denen man am liebsten sofort bleiben möchte.

Der große beheizbare Außenpool und der Indoor-Schwimmbereich liegen eingebettet im Grünen. Rundherum gibt es großzügige Liegeflächen, kleine Rückzugsorte und einen verglasten Innenbereich mit hellem Kies, der fast ein bisschen Strandgefühl vermittelt. Manche Plätze liegen in der Sonne, andere herrlich schattig unter den alten Bäumen.

Das Park Spa befindet sich in einem eigenen Gebäude und geht über mehrere Ebenen. Verschiedene Saunen, eine Salzgrotte, ein Eisbrunnen und wunderschön gestaltete Ruheräume bieten ausreichend Möglichkeiten, um für ein paar Stunden vollkommen abzuschalten. Besonders gut gefiel mir die Bonsai Lounge mit ihrer ruhigen, beinahe meditativen Atmosphäre.

Noch einmal eine ganz andere Perspektive eröffnet sich vom Dachgarten aus. Dort oben warten Whirlpools, eine Bio-Sauna und weitere herrliche Plätze zum Verweilen. Während man im warmen Wasser liegt oder es sich auf einer der Liegen gemütlich macht, kann der Blick über die Gipfel der umliegenden Berge schweifen.

Eigentlich glaubt man immer wieder, den schönsten Platz gefunden zu haben – bis man ein paar Schritte weitergeht und schon den nächsten entdeckt.

Genussvoll in den Tag

Das Frühstück im Hotel Mignon ist ein Traum. Während die Morgensonne schon ein bisschen durch die hohen Bäume blinzelt, sitzt man im Garten an fein gedeckten Tischen und darf all die Köstlichkeiten genießen, die hier geboten werden.

Die Auswahl im Einzelnen zu beschreiben, würde wohl den Rahmen sprengen. Und leider kann man selbst bei bestem Willen gar nicht so viel essen, um auch nur annähernd alles durchzukosten.

Duftendes Brot und feines Gebäck, Müslivariationen, Obst, Käse, Schinken, süße Verführungen und frisch zubereitete Eierspeisen – alles ist liebevoll angerichtet und von ausgezeichneter Qualität. Am schönsten ist aber vielleicht diese Atmosphäre: ein langsamer, genussvoller Beginn des Tages mitten in einer Gartenoase.

Am Abend wird stilvoll aufgetischt

Am Abend gibt es ein sechsgängiges Gourmetmenü – je nach Wetter und persönlicher Vorliebe, im Garten oder im stilvollen Restaurant. Die Tische sind wunderschön gedeckt, die Atmosphäre ist elegant, aber trotzdem angenehm entspannt. Nur die Herren werden gebeten, zum Abendessen lange Hosen zu tragen, ansonsten gibt es keine Kleidungsvorschriften.

Jeder Gang wird liebevoll angerichtet und aufmerksam serviert. Besonders schön fand ich den kleinen Auftritt beim Hauptgang: Er wird unter einer silbernen Cloche an den Tisch gebracht, fast ein bisschen nostalgisch, aber toll!

Die Küche verbindet Südtiroler Bodenständigkeit mit mediterraner Leichtigkeit und modernen Ideen, all das wird geschmacklich hervorragend umgesetzt. So wird das Abendessen zum genussvollen Abschluss eines ohnehin schon sehr entspannten Urlaubstages.

Drei Frauen, die das Mignon geprägt haben

Die Geschichte des Hotel Mignon ist eng mit drei Frauengenerationen verbunden. Zenzi Glatt legte mit der ursprünglichen Pension Mignon den Grundstein, später prägte ihre Tochter Irmgard das Haus, heute führt Sissi Amort-Ellmenreich ganz charmant diese besondere Gastgebertradition fort.

Gleich beim Eingang erinnert eine Bronzeskulptur der Meraner Künstlerin Irma Hölzl an diese drei Frauen. Ein Detail, an dem man vielleicht zunächst vorbeigeht, das aber viel über die Geschichte und die persönliche Handschrift dieses Hotels erzählt.

Was bleibt

Das Hotel Mignon ist ein Haus, das nicht durch große Gesten, sondern durch Atmosphäre, Aufmerksamkeit und viele liebevolle Details in Erinnerung bleibt. Zwei Tage waren eigentlich viel zu kurz, das ist vielleicht das schönste Kompliment das ich hier machen möchte..

Am Ende unseres Aufenthalts musste ich noch einmal an ein Gespräch mit meiner lieben, inzwischen leider verstorbenen Bloggerkollegin Claudia Braunstein denken. Wir hatten uns damals darüber ausgetauscht, welche Hotels uns auf unseren Reisen besonders in Erinnerung geblieben waren. Claudia erzählte mir, das Mignon in Meran sei wohl eines der schönsten Hotels gewesen, das sie je besucht hatte.

Ihr Satz ist mir geblieben. Nach unseren Tagen im Hotel Mignon kann ich sehr gut verstehen, was sie damit gemeint hat.

Alles Liebe
Regina

Hotel Mignon Meran Park & Spa
K. Grabmayrstraße 5
I-39012 Meran

Tel.: +39 0473 230353
info@hotelmignon.com

Hinweis: Der Aufenthalt im Hotel Mignon erfolgte im Rahmen einer Kooperation. Meine Eindrücke in diesem Beitrag entsprechen wie immer meiner persönlichen Meinung.

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