Die Rose – die Königin der Blumen
Eine besondere Blütenpracht im Frühsommer, die Rosen sind heuer so schön wie schon lange nicht mehr. Edelrosen, Kletterrosen, Historische Rosen und Buschrosen, alle diese Sorten haben über die Jahre in unserem Garten ihren Platz gefunden. Die schönsten sind aber die historischen Sorten, wie die Mary Rose mit ihrem besonders feinem Duft und die Cardinal Richelieu, eine der ältesten „Blauen Rosen“ . Die dunkel purpurnen samtigen Blüten verlieren mit der Zeit an Farbe und werden fast schiefergrau, bevor die Blütenblätter abfallen, leider ist sie aber nur Einmalblühend. Andere Sorten, wie zum Beispiel die weiße Kletterrose blühen den ganzen Sommer hindurch.Wir hegen und pflegen unsere Rosen, sie werden regelmäßig zurückgeschnitten und gedüngt. Leider mussten wir sie heuer auch schon vor den ungeliebten Schädlingen, den Blattläusen, schützen. Unsere Rosenschönheiten hätten sehr gerne ein ganz gleichmäßiges Wetter, nicht zu heiß, viel Sonne und vielleicht auch ein paar Wolken, aber bitte keinen Starkregen oder Hagel. Das Schönste für mich im Frühsommer ist es, bei meinem morgendlichen Gartenstreifzug ein paar frische Rosen für den Esstisch oder für das Büro zu schneiden. Heute habe ich sogar einen richtig opulenten Rosenstrauß arrangiert, ich kann euch sagen, der riecht unglaublich gut, so etwas kann man wahrscheinlich gar nicht kaufen.
Hollerblüten (Holunder)
Gerade jetzt während ich diese Zeilen in meinen Laptop schreibe liegt auch der intensive Duft der Hollerblüten in der Luft. Das ist für mich der Duft des Sommers überhaupt. Wir haben hinter dem Haus einen großen Hollerbusch stehen. Wenn die kleinen Blüten ganz offen sind, ist die richtige Zeit um einen Hollersirup anzusetzen. Mit Mineralwasser, etwas Minze und Zitronenscheiben wird daraus ein herrliches Erfrischungsgetränk für heisse Sommertage. Auch der Hugo zum Sonnenuntergang auf der Terrasse, schmeckt mir mit selbstgemachtem Hollersirup am Besten. Die reifen Beeren, die eigentlich sehr gesund sein sollen, überlasse ich gerne den Vögeln. Das sogenannte „Hollerkoch“ das man bei uns daraus zubereitet, oder auch der schwarze Hollersaft schmecken mir einfach nicht. Wahrscheinlich weil es das in meiner Kindheit zu oft gab und ich als Kind die langweilige Arbeit des Abrebelns von den Dolden überhaupt nicht mochte.















Hollersirup
10 – 15 Dolden Hollerblüten
1 kg Zucker
1 l Wasser
25 g Zitronensäure
1 ungespritzte Zitrone
Die Hollerblüten am Besten am Morgen pflücken und gut abschütteln um etwaige Insekten zu entfernen, ich schneide auch die groben Stängel ab, sie schmecken etwas bitter. Zucker mit Wasser aufkochen und dann wieder etwas abkühlen lassen. Die Hollerblüten, die in Scheiben geschnittene Zitrone und die Zitronensäure in ein Gefäß geben und mit dem Zuckerwasser übergießen. Nach ungefähr 2 – 3 Tagen abseihen und in saubere Flaschen füllen.

Ich wünsche euch wunderschöne Pfingsten. Wir werden heute eine Radtour machen, später ausgiebig den Garten genießen und auf unseren 35. Hochzeitstag anstoßen.
Alles Liebe
Regina



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