Die letzte Woche hat sich erstmals richtig nach Hochsommer angefühlt und wir konnten unseren Garten, unser kleines Paradies endlich in vollen Zügen genießen, herrlich, wie im Süden. Schon morgens vor dem Frühstück im Pool schwimmen und wann immer es irgendwie geht wird der Arbeitsplatz auf die Terrasse oder an den schattigen Teichplatz verlegt. Gegessen wird natürlich nur draußen und ab und zu kommen Nachmittags die Enkel zum Baden. Es war überhaupt die beste Idee, dass wir nun schon vor über 20 Jahren gleich beim Hausbau auch einen Pool geplant haben. Heute würden wir diesen Bereich natürlich etwas anders gestalten, Ideen dazu hätte ich genug.



Den Sommer genießen wie im Süden
Dass ich ein Italienfan bin brauche ich wahrscheinlich nicht mehr zu erwähnen, das spiegelt sich in der Bepflanzung des Gartens wieder. Zitronen reifen auch bei uns, dank unseres kleinen Gewächshauses ist das Überwintern jetzt einfacher geworden. Auch die Tomaten haben sich im Frühling dort super gut entwickelt und inzwischen hat die Ernte begonnen, die sonnenwarmen Tomaten, direkt vom Strauch schmecken unvergleichlich gut. Olivenbäumchen, Lorbeer, Rosmarien, Agapanthus und Eukalyptus, alle haben das schöne Winterquartier genossen.




Schattenplätze im Garten
Der schönste Schattenplatz in unserem Garten ist das Plätzchen unter dem Trompetenbaum (Catalpa bignonioides). Die Stühle im Acapulco Design sind super bequem und stehen dank der Kunststoffbespannung schon einige Jahre den ganzen Sommer draußen. Dieser geschützte Schattenplatz erweitert den Poolbereich und man hat von da aus alles gut im Blick. Ich weiß, ich vermische alle möglichen Stilrichtungen aber wunderschön und praktisch zum Servieren von Getränken finde ich das Tablett von Ferm Living, Karaffe und Gläser habe ich schon länger, das Tablett hat mir meine Tochter heuer aus Wien mitgebracht.
Schön schattig ist es inzwischen auch auf der Terrasse, die Glyzinie wuchert wie wild und man muß ihr mehrmals in der Saison einen ordentlichen Schnitt verpassen.
So ein Garten braucht natürlich seine Zeit, bis alle Bäume und Sträucher groß genug sind um auch Schatten zu spenden, dauert es Jahre. Dann heißt es nur noch das Wachstum im Zaum zu halten und die Bäume und Sträucher regelmäßig zu schneiden, aber der Aufwand lohnt sich, oder?








Und weil ich schon die ersten Zwetschken gekauft habe, mache ich etwas fruchtig Süßes damit zum Nachmittagskaffe. Es ist so einfach und schnell gemacht und irgendwie bekommen alle leuchtende Augen, wenn es Kuchen gibt. Baden macht hungrig.
Zwetschkengalette mit Kokos
Für den Teig:
250 g Mehl
1 EL Zucker
1 1/2 EL Backkakao
1/2 TL Backpulver
180 g kalte gewürfelte Butter
80 ml eiskaltes Wasser
Für den Belag:
75 g Kokosraspel
50 g Zucker
2 Eiweiß
500 g Zwetschken entsteint und geviertelt
etwas Zucker zum Bestreuen
Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig zubereiten und diesen mindestens 1/2 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Dann wird der Teig auf einem Backpapier mit Hilfe einer Frischhaltefolie kreisrund auf einen Durchmesser von gut 30 cm ausgerollt.
Kokosraspel, Zucker und Eiweiße vermengen und den Teig mit der Masse bestreichen, dabei einen Rand von ca. 4 cm freilassen. Die Zwetschken auf die Teigmasse verteilen und den Teigrand nach innen umschlagen. Mit Zucker bestreuen und im auf 180 Grad Umluft vorgeheizten Backrohr ca. 30 Minuten backen. Mit etwas Staubzucker bestreuen.

Ich wünsche euch noch die schönsten Sommertage und vielleicht hat euch der Blick in unseren Garten gefallen?
Alles Liebe
Regina
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