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Hansestädte, Backsteinromantik und maritime Atmosphäre – unsere Flusskreuzfahrt durch Norddeutschland

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Nachdem wir von unserer Flusskreuzfahrt mit Thurgau Travel von Linz nach Budapest im letzten Herbst so begeistert waren, wollten wir weitere Regionen Europas vom Wasser aus entdecken. Diesmal führte uns die Reise mit der MS Thurgau Saxonia auf den Wasserwegen der Hansestädte durch den Norden Deutschlands.

Es ist dieser Moment, den wir besonders mögen: Wenn die Leinen gelöst werden und das Schiff langsam ablegt. Dann beginnt das Reiseabenteuer, neue Landschaften, Städte und Menschen kennenzulernen – und dieses schöne Gefühl hat uns auch diesmal wieder begleitet.

Viele der Städte entlang der Route standen schon länger auf unserer Wunschliste. Historische Altstädte, die schönen Backsteinfassaden und das maritime Flair versprachen eine spannende Mischung aus Kultur, Geschichte und norddeutscher Gelassenheit.

Unsere Reiseroute auf den Wasserwegen der Hansestädte

Schon ein Blick auf die Route machte Lust auf diese Reise. Von Hamburg aus führte uns die Thurgau Saxonia auf den Wasserwegen Norddeutschlands zu eben diesen Städten, die wir noch nicht kannten. Neben den Hansestädten wie Lübeck, Bremen und Bremerhaven haben uns vor allem die vielen unterschiedlichen Eindrücke entlang von Elbe, Mittellandkanal und Weser begeistert.

Ausflüge – angenehm flexibel

Die angebotenen Ausflüge konnten entweder bereits vor Reisebeginn als Paket gebucht oder auch spontan während der Reise reserviert werden. Besonders positiv aufgefallen ist uns dabei die große Flexibilität. Die Reiseleitung war stets bemüht, auch für kurzfristig Entschlossene noch Plätze zu organisieren und fand dafür meist eine Lösung.

Wer die Städte lieber auf eigene Faust erkunden wollte, hatte dazu ebenfalls ausreichend Gelegenheit.

Die MS Thurgau Saxonia – unser Zuhause für eine Woche

Für diese Reise waren wir mit der MS Thurgau Saxonia unterwegs, einem eleganten etwas kleinerem Boutiqueschiff, das Platz für maximal 84 Gäste bietet. Durch die überschaubare Größe entsteht schnell eine persönliche und familiäre Atmosphäre an Bord.

Im Vergleich zu unserer ersten Flusskreuzfahrt mit der MS Thurgau Prestige sind die Kabinen mit rund 12 m² etwas kleiner, dennoch bieten sie alles, was man für eine entspannte Reise benötigt. Die Einrichtung ist geschmackvoll und elegant, sodass wir uns schnell wohlgefühlt haben.

Besonders positiv in Erinnerung bleiben werden uns die ausgesprochen freundliche Crew, das durchgehend ausgezeichnete Essen sowie die professionelle und gleichzeitig humorvolle Reiseleitung. Auch mit vielen Mitreisenden ergaben sich schnell gute Gespräche und interessante Begegnungen.

Schon nach kurzer Zeit stellte sich dieses schöne Gefühl ein, das wir inzwischen an Flusskreuzfahrten schätzen gelernt haben: morgens in einer neuen Stadt aufzuwachen, tagsüber interessante Orte zu entdecken und am Nachmittag oder Abend wieder bequem an Bord zurückzukehren.

Hamburg – der Auftakt unserer Reise

Am späten Nachmittag gingen wir in Hamburg an Bord der MS Thurgau Saxonia. Nach dem Willkommenscocktail und dem ersten Abendessen an Bord hieß es schon bald „Leinen los“.

Ein besonderes Erlebnis war die Ausfahrt aus dem Hamburger Hafen. Vorbei an der Elbphilharmonie und den beeindruckenden Hafenanlagen begann unsere Fahrt auf der Elbe Richtung Lauenburg.

Lauenburg und Lübeck – ein gelungener Auftakt

Von unserem Liegeplatz im malerischen Lauenburg ging es mit dem Bus nach Lübeck, der einstigen Keimzelle des Hansebundes.

Während der Himmel am Vormittag noch grau und wolkenverhangen war, zeigte sich die historische Altstadt später bei strahlendem Sonnenschein von ihrer schönsten Seite. Besonders das Holstentor, die typischen Backsteinfassaden und der einzigartige Charme der UNESCO-Weltkulturerbestadt haben uns begeistert.

Lübeck war wirklich ein erster Höhepunkte unserer Reise.

Lüneburg – Zeitreise in die Blütezeit der Hansestadt

Bevor wir Lüneburg erreichten, passierten wir das beeindruckende Schiffshebewerk Scharnebeck. Dabei wurde die Thurgau Saxonia in einem riesigen wassergefüllten Trog, der wie ein gigantischer Lift funktioniert, rund 38 Meter in die Höhe gehoben. Allein dieses technische Meisterwerk war bereits ein Erlebnis.

In Lüneburg erwartete uns ein ganz besonderer Stadtrundgang. Gemeinsam mit einem als Stadtwächter kostümierten Fremdenführer begaben wir uns auf eine unterhaltsame Zeitreise in die Blütezeit der Salz- und Hansestadt. Mit viel Humor erzählte er die spannendsten, kuriosesten und manchmal auch unglaublichen Geschichten aus dem Leben im Mittelalter.

Lüneburg selbst begeisterte uns mit seinen prachtvollen Giebelhäusern, natülich den alten Backsteinfassaden und dem besonderen Flair der Altstadt. Kein Wunder, dass die Stadt für viele als eine der schönsten Norddeutschlands gilt.

Historische Hansestädte, beeindruckende Backsteinfassaden und maritime Atmosphäre: Auf unserer Flusskreuzfahrt mit der Thurgau Saxonia erkunden wir Hamburg, Lübeck, Lüneburg, Bremen und Bremerhaven – eine Reise voller schöner Eindrücke und besonderer Momente.

Hannover – Herrenhäuser Gärten

In Hannover stand zunächst eine kurze Rundfahrt mit Stopp beim Neuen Rathaus auf dem Programm. Anschließend besuchten wir die berühmten Herrenhäuser Gärten, eine der bedeutendsten Gartenanlagen Europas.

Besonders gefallen haben uns die prachtvollen Gartenanlagen und die farbenfrohe Grotte von Niki de Saint Phalle, die einen spannenden Kontrast zur barocken Gartenarchitektur bildet.

Minden und Schloss Bückeburg

Ein weiteres technisches Highlight unserer Reise war das Wasserstraßenkreuz Minden, wo sich Mittellandkanal und Weser begegnen.

Von hier aus führte uns ein Ausflug zum Schloss Bückeburg, dem prachtvollen Stammsitz des Hauses Schaumburg-Lippe. Bei der Besichtigung erhielten wir interessante Einblicke in die Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner. Die prunkvollen Räume und die liebevoll erhaltene Ausstattung machten den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Bremen – Hansestadt mit besonderem Flair

Entlang der windungsreichen Weser erreichten wir gegen Mittag Bremen. Mit rund 30 Grad war es einer der heißesten Tage unserer Reise.

Da unser Schiff nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt lag, erkundeten wir Bremen auf eigene Faust. Zuerst führte uns der Weg durch das malerische Schnoorviertel mit seinen schmalen Gassen und historischen Häusern. Anschließend ging es weiter zu den Bremer Stadtmusikanten, dem Rathaus, dem Dom und durch die berühmte Böttcherstraße.

Zum Abschluss gönnten wir uns an der Schlachte, der historischen Uferpromenade an der Weser, ein kühles Alster und ließen das lebendige Treiben der Stadt auf uns wirken.

Bremerhaven – maritimer Abschluss unserer Reise

Auf dem Weg Richtung Norden erreichten wir schließlich Bremerhaven an der deutschen Nordseeküste. Die Stadt spielt heute eine zentrale Rolle in der maritimen Wirtschaft Europas und ist geprägt von Hafenanlagen, Werften und der Seefahrt.

Bei einer Hafenrundfahrt erhielten wir spannende Einblicke in die Welt der großen Schiffe und Containerterminals. Die frische Brise von der Nordsee sorgte dabei für einen deutlichen Kontrast zum hochsommerlichen Bremen am Vortag.

Besonders beeindruckt hat uns jedoch der Besuch des Deutschen Auswandererhauses. Die bewegenden Geschichten und persönlichen Schicksale der Menschen, die einst ihre Heimat verließen, wurden dort auf eindrucksvolle Weise erlebbar.

Bremerhaven bildete damit einen abwechslungsreichen und sehr interessanten Abschluss unserer Reise auf den Wasserwegen der Hansestädte.

Unser Fazit

Die Flusskreuzfahrt auf den Wasserwegen der Hansestädte hat uns sehr gut gefallen. Die freundliche Crew, das gute Essen, die professionelle Reiseleitung und viele nette Begegnungen mit Mitreisenden werden uns in guter Erinnerung bleiben.

Besonders schön ist das sanfte Dahingleiten auf dem Wasser, die wechselnden Landschaften entlang der Ufer und die stimmungsvollen Abende an Bord. Wenn die Sonne langsam untergeht und das Schiff seinem nächsten Ziel entgegenfährt, dann hat das schon etwas.

Wir sind mit vielen schönen Eindrücken und Erinnerungen nach Hause zurückgekehrt.

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Der Inhalt entspricht ausschließlich meinen persönlichen Wahrnehmungen.

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4 Kommentare zu „Hansestädte, Backsteinromantik und maritime Atmosphäre – unsere Flusskreuzfahrt durch Norddeutschland“

  1. Liebe Regina,
    was für eine interessante Idee: eine Flußkreuzfahrt im Norden Deutschlands!
    Wunderschöne Bilder hast Du eingestellt, die richtig Lust machen, diese Reise auch einmal zu erleben.
    Bis jetzt habe ich den Gedanken weit von mir gewiesen, aber Deine Beschreibung inspiriert.
    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße
    Erika

    1. Liebe Erika, bis wir letztes Jahr die erste Flusskreuzfahrt gemacht haben, war diese Art zu Reisen bei mir auch nicht am Schirm. Aber ich muss sagen, es hat uns begeistert, auch diese Route war wunderschön und für uns Salzburger toll, so schöne deutsche Städte auf diesen komfortablen Weg zu besuchen.
      Liebe Grüße
      Regina

  2. Liebe Regina,
    Herrlich, dass ich diese wunderbare Reise Dank Deiner schönen Bilder noch einmal in Erinnerung erleben kann.
    Dein charmanter Beitrag unterstreicht die interessanten Etappen stilvoll und macht Lust auf weitere Abenteuer auf den Flüssen Europas.
    Wohin auch immer die nächste Reise gehen mag, geniesse es und danke, dass ich in Deinem Blog dabei sein kann.
    Liebe Grüsse von Deiner Mitreisenden auf der Thurgau Saxonia,
    Rosa

  3. Hallo liebe Rosa,
    wie schön, dass du mich hier gefunden hast!
    Ich denke gerne an unsere amüsanten Stunden auf der Thurgau Saxonia zurück und nehme dich natürlich gerne weiterhin auf unseren Reisen mit.
    Herzliche Grüße aus Salzburg
    Regina

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