Auch wenn man dort daheim ist wo andere Urlaub machen, tut doch ein Tapetenwechsel unglaublich gut. Als wir uns auf den Weg Richtung Südtirol machten, schüttete es so arg, dass ich mir noch gar nicht vorstellen konnte, wie schön das Ankommen dann sein würde. Bereits in Bozen schien die Sonne und wir machten einen kleinen Stopp, um ein bisschen italienisches Flair zu genießen. Wir waren ja schon fast am Ziel, nur noch 25 km bis zum Hotel Pfösl. Die Familie Zelger führt das Hotel mit viel Leidenschaft und Herzblut und legt dabei viel Wert auf Tradition und Nachhaltigkeit. Mit seiner außergewöhnlichen Lage auf einem Hochplateau inmitten von Wiesen und Wäldern gelegen, bietet das Hotel einen faszinierenden Blick auf die umliegenden Dolomiten, die mich gleich bei der Ankunft in ihren Bann zogen.
Das Hotel
Die einzigartige Architektur des Naturhotels, eine Verbindung zwischen alt und neu, macht diesen luxuriösen Rückzugsort auf 1375 m mit der grandiosen Aussicht auf den Schlern, Rosengarten und Latemar zu etwas ganz Besonderem. Wir genossen unseren Willkommensdrink im Innenhof, dessen Zentrum ein 300 Jahre alter Brotbackofen ist. Mehrere Kräutergärten und Hochbeete mit verschiedenen Themen, wie z.B. „Brot & Salz“ oder „Rauch & Segen“ laden dort zum Schnuppern und Probieren ein. Wie mir die Gastgeberin und ausgebildete Kräuterexpertin Brigitte Zelger erklärte, sind die Kräuter nicht nur Zutaten für ihr gutes Kräutersalz, sondern werden auch zur Verfeinerung beim wöchentlichen Brotbacken im alten Steinofen verwendet. Außerdem werden verschiedene Kräuter zur Reinigung der Raumluft und Verbesserung der Atmosphäre beim traditionellen Räuchern eingesetzt. Natürlich auch in der Küche benützt man sie zum Würzen von Speis und Trank.




Stilvolle Dekoration
Von Eva Zelger liebevoll selbst hergestellt wird diese edle Dekoration. Leere Flaschen verschönert sie mit Acrylfarbe und Goldstaub, diese bilden dann die Basis für die edlen Arrangements im ganzen Hotel.



Zimmer
Alpina Zirbe, so hieß unsere exklusive Suite im Erdgeschoss des Neubaus mit privater Loggia und Liegewiese. Beim Duft der Zirbe fühlte ich mich hier sowieso gleich wie daheim. In dieser schlichten, mit edlen Materialien eingerichteten Suite ist an alles gedacht, Wanderrucksack, flauschige Bademäntel und Badetasche nicht nur mit Handtüchern, sondern auch mit weichen Decken. Der begehbare Kleiderschrank ist besonders praktisch. Nichts lenkt vom einmaligen Ausblick ab. Am liebsten würde man gleich hierbleiben, oder doch einen Spaziergang und dann den Wellnessbereich erkunden?





Kleiner Spaziergang mit fantastischen Ausblicken
Wir starteten mit einem kleinen Rundweg direkt vom Hotel. Man kann hier richtig aktiv werden, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob eine gemütliche Wanderung zu Almhütten, große Gipfelwanderungen , in die Berggipfel oder eine Mountainbiketour – alles ist möglich. Im Hotel bekommt man Tipps für Routen, es werden aber auch geführte Wander- und Biketouren angeboten und man kann sich sogar die passende Ausrüstung ausleihen.
Naturspa Wellnessanlage und Infiniy Pool
Fast grenzenlos scheint das Wellnessangebot indoor und outdoor auf einer Fläche von über 2000 m2. Sei es in den verschiedenen Saunen, dem Whirlpool mit Weitblick, dem Naturteich oder den Ruheräumen mit Ausblick oder im Heubad, es fällt einem leicht loszulassen und den Alltag zu vergessen.
Ein ganz besonders schönes Erlebnis war es für mich, gleich am Morgen nach dem Aufstehen im Infinity Pool der Sonne entgegenzuschwimmen und anschließend eingekuschelt im Bademantel eine Tasse Tee zu genießen.
Wanderung
Natürlich wollten wir nicht nur den Ausblick auf die Berge genießen, sondern sie auch selber erkunden. Das wunderschöne Wetter war die ideale Voraussetzung für unsere Wanderung zum Felslabyrinth des Latemar. Wir starteten am nur 20 Autominuten entfernten Karersee, diesem kleinen türkis-grünen Bergsee. Der Weg führte zuerst durch den Karer Wald hinauf. Plötzlich befindet man sich mitten im Felslabyrinth, welches seinen Namen von den haushohen Felsbrocken hat, die von einem Bergsturz vom Latemar vor langer Zeit stammen.
Pfösl´s Genießerpension
Im Hotel Pfösl wird ausschließlich mit regionalen und saisonalen Produkten gekocht. Diese sind stets frisch und von hoher Qualität. Sie werden bei der Zubereitung des reichhaltigen Frühstücks, des Nachmittagssnacks und des à la carte Menüs am Abend verwendet. Bodenständig, kreativ und absolut auf Sterneniveau hat uns Chefkoch Markus Thurner und sein Team mit seinen Köstlichkeiten verwöhnt.




Abstand ist der neue Anstand
Ich war absolut überrascht, wie rücksichtsvoll man hier im Hotel überall miteinander umgeht. Bereits die Begrüßung war trotz Abstand und ohne Händedruck sehr herzlich und nur beim Betreten des Restaurants und am Buffet trägt man einen Mund-Nasen-Schutz. Ich durfte mich auch im Vorfeld schon darüber informieren, welche Vorkehrungen getroffen wurden, um die Gäste und Mitarbeiter bestmöglich vor Covid-19 zu schützen. Es wird nach einem Farbleitsystem gereinigt und desinfiziert , sämtliche Räumlichkeiten sind mit Desinfektionsspendern ausgestattet. Wir haben uns in diesem weitläufigen Hotel zu jedem Zeitpunkt sicher gefühlt, was in Zeiten wie diesen sehr wichtig ist… Und letztendlich liegt es an jedem einzelnen selbst sich und seine Mitmenschen so gut wie möglich zu schützen.
Herzlichen Dank an die Familie Zelger-Mahlknecht und das gesamte Team für die wunderschönen Tage bei euch.
Alles Liebe
Regina
Werbung: PR Einladung
HOTEL PFÖSL
Schwarzenbach 2
I-39050 Deutschnofen
www.pfoesl.it























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