Ich glaube ihr habt es schon mitbekommen, dass wir sehr großer Italienfans sind. Mit dem Cabrio ein paar Tage in die Toskana, das stand schon länger auf unserer Wunschliste. Als wir nach einer schönen aber anstrengenden Anreise in der Villa Il Fedino ankamen, waren wir erst einmal vom Anblick bezaubert und wurden von der sympathischen Hausherrin überaus freundlich begrüßt. Wir bezogen unser Zimmer und staunten nicht schlecht, eine riesige Suite, mit geschmackvollen, antiken Möbeln ausgestattet, aber ziemlich dunkel. Die Villa stammt aus dem 14. Jahrhundert, da hat man auf helle Räume wahrscheinlich noch nicht so viel Wert gelegt. Nach dem Öffnen der Fensterbalken bot sich ein genialer Ausblick auf den parkähnlichen Garten und in die Hügel des Chianti. Jedenfalls ist die Lage in San Casciano Val di Pesa, 15 km südlich von Florenz, ideal um Ausflüge mit dem Cabrio in die schönsten Gegenden der Toskana zu unternehmen. Hier ging es vergleichsweise sehr ruhig und überhaupt nicht touristisch zu, ein schöner Kontrast zu den Menschenmassen in Siena und Florenz.





Die Villa Il Fedino
Ein perfekter Start in den Urlaubstag war das liebevoll zubereitete Frühstück, serviert auf einer kleinen Terrasse mit fantastischem Ausblick! Fast unwirklich, aber auf alle Fälle ganz besonderes, genau so wie ich mir die Toskana vorstelle. Einen kleinen Schönheitsfehler hat der Pool, es ist ein relativ großes Aufstellerpool, aber wenn man nach einem anstrengenden Tagesausflug zurückkommt reicht es für eine Abkühlung vollkommen aus. Die Besitzer versuchen schon seit Jahren eine Genehmigung für den Bau eines neuen Pools zu bekommen, aber da die Villa direkt im Ort ist und alles unter Denkmalschutz steht, kann das noch dauern.


Certaldo und San Gimignano
Am ersten Tag fuhren wir zuerst nach Certaldo, hier fühlt man sich fast ins Mittelalter zurückversetzt. Mit einer Zahnradbahn fährt man rauf zum Castello und kann in der Ferne schon die beeindruckenden Türme von San Gimignano erkennen, unser nächstes Ziel. Ganz sicher eine der meisbesuchten Städte in der Toskana, sie wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Hoch ragen die Geschlechtertürme der mittelalterlichen Adelsfamilien wie Statussymbole in den Himmel. Obwohl wirklich sehr viele Menschen unterwegs waren, war die Stimmung sehr gut und wir gönnten uns eine kleine Pause an der Stadtmauer mit, was sonst, wunderschönem Ausblick!





Florenz und Gucci Garden
Es folgte ein Tag in Florenz, wir ließen uns treiben durch diese wunderschöne Stadt und haben einfach die Atmosphäre genossen. Wir haben uns „Gucci Garden“ angesehen, eine Art Gucci Erlebniswelt, Shop, Dauerausstellung und Restaurant in einem. Hier, in einem historischen Palazzo kann man in die Geschichte des Labels eintauchen. Mir hat es sehr gut gefallen.



Siena und Monteriggioni
Auf der Fahrt nach Siena machten wir einen Stopp in Monteriggioni, auch so ein hübscher kleiner mittelalterlicher Ort. Für mich ist Siena die schönste Stadt der Toskana, aber es war fast zu voll, vor allem dauerte es sehr lang bis wir einen Parkplatz fanden. Es ist sicher ratsam, schon am Morgen hinzufahren. Jedenfalls haben wir es wieder sehr genossen, mit dem Cabrio durch die wunderschöne Landschaft der Toskana zu fahren, das gute Essen und der ausgezeichnete Wein, wohnen in einer Villa, besser geht es nicht!




Schön, dass ihr mich auf meiner kleinen Tour durch die Toskana begleitet habt.
Alles Liebe
Regina



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