Hitzewelle im Paradis – so könnte der Titel meines heutigen Beitrages auch lauten.
Es ist wieder diese Zeit, wo wir unseren Garten ganz besonders genießen, hauptsächlich als erweiterten Lebensraum mit seinen verschiedenen Bereichen, aber auch als Oase der Entspannung und Erholung. Gleich nach dem Aufstehen zieht es mich nach draußen, mein Mann der Frühaufsteher, er war schon schwimmen und hat seine morgendlichen Turnübungen absolviert, ist schon fleißig beim Gießen und ich schau nach, ob wieder ein paar Himbeeren für das Frühstück reif geworden sind. Es ist schon zum Ritual geworden und wir sind glücklich über jeden Sommertag, an dem wir unser kleines Frühstück am Teich einnehmen können.



Unser Garten – eine Oase trotz Hitzewelle
Wetter wie im sonnigen Süden ist ja eigentlich etwas Feines, die Sonne, der blaue Himmel und man kann bis in die Nacht draußen sitzen, wie in Italien. Doch es ist die Hitze, die uns zu schaffen macht, in einem Garten im Schatten von Bäumen ist es ganz gut auszuhalten. Ich habe einmal gelesen, dass ein Baum soviel wie zehn Klimaanlagen leisten kann. Trotz der Hitze haben wir als Gartenbesitzer das Privileg, den Sommer in vollen Zügen genießen zu dürfen. Eine der besten Entscheidungen, die wir je getroffen haben, war es gleich beim Hausbau und der Gartengestaltung den Pool zu bauen. Obwohl er schon ziemlich in die Jahre gekommen ist, funktioniert dank der guten Pflege immer noch alles perfekt. Wie dankbar ich bin, während andere ins überfüllte Schwimmbad fahren oder an einen See um sich im Wasser ein bisschen erfrischen zu können, haben wir diesen Luxus daheim. Die klassischen Liegen am Pool habe ich zu meinem 40. Geburtstag bekommen und heuer werde ich 60 🙂 Unsere Gartenbank, die mein Mann vor über 30 Jahren gemacht hat, hält hoffentlich noch länger. Es gibt also nichts Neues zum Herzeigen heuer.
Weniger schön für uns Gartenbesitzer sind die starken Gewitter, kann es bitte nicht einfach nur normal regnen. Nächtliche Ausrückungen, um alles vor Unwettern halbwegs in Sicherheit zu bringen, kommen immer öfter vor. Danach schaut es entsprechend verwüstet aus, geknickte Äste, umgestürzte Blumentöpfe und abgebrochene Triebe, natürlich Unmengen an Laub und Mist im Teich und in jeder Ecke, davon mache ich keine Fotos, sondern nehme lieber den Besen.







Nachtwäsche & Frühstück, bitte alles schön sommerlich!
Sommerliche Nachtwäsche war bis jetzt ein bisschen wie ein Stiefkind bei mir, ein altes T-Shirt mit Boxershort reichte. Ich wollte mir da einmal etwas Hübscheres kaufen und bin bei Hunkemöller fündig geworden, die Teile sind aus ganz feiner Viskose, super angenehm zu tragen. Wird Zeit, dass ich die uralten Leiberl verbanne, es gibt so eine schöne Auswahl und irgendwie fühle ich mich gleich noch besser, wenn ich morgens den süßen Kimono überwerfe, für meine erste Runde im Garten.
Joghurt gilt als kühlendes Lebensmittel für heiße Tage, es ist ein bewährtes Hausmittel gegen Sonnenbrand, die gleiche kühlende Wirkung hat es auch von innen. Während es hier fast das ganze Jahr Porridge zum Frühstück gibt, ist mir an heißen Sommertagen Joghurt lieber. Um diese Zeit gibt es auch die besten frischen Früchte, wie Pfirsiche und Marillen und eben die Himbeeren aus dem Garten. Darüber streue ich gerne einen großen Löffel vom selbstgemachten Knuspermüsli mit Buchweizen. Das einfache Rezept habe ich unten aufgeschrieben.



Buchweizen Knuspermüsli
300 g Buchweizen
200 g Haferlocken
2 EL Leinsamen
2 EL Chiasamen
150 g grob gehackte Nüsse
40 g Kakaopulver
100 g Honig oder Ahornsirup (je nach Geschmack)
80 g Distelöl
Alle Zutaten in einer Schüssel mischen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 175 Grad ca. 15 Minuten backen, zwischendurch einmal kontrollieren und durchmischen.
Das schokoladige Knuspermüsli passt perfekt zu den süßen frischen Früchten, ich nasche es auch zwischendurch gerne.

Alles Liebe
Regina



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